SKULPTURALE ARBEITEN
Material und Transformation
Die Skulpturen, Assemblagen und installativen Arbeiten von Anna-Lena Dauber entstehen aus gefundenen Materialien, Fragmenten und Überresten des Alltags. Durch Neuordnen und Kombinieren bilden sich neue Formationen, in denen sich unterschiedliche Materialien, Oberflächen und Strukturen zu vielschichtigen Gebilden verdichten.
Der Arbeitsprozess ist iterativ und offen; Zufälliges und Beiläufiges wird dabei in ein eigenes System urbaner Spuren sowie künstlicher und organischer Elemente eingebunden. Es entstehen Meta-Objekte, die eine eigene Syntax und fiktive Infrastruktur entwickeln und vertraute Ordnungen neu verhandeln.
Im Zentrum der Arbeit stehen Fragen zu Transformation, Bedeutung und Zuschreibung von Objekten: Welches Verhältnis besitzen wir zur Materialität und zum Objekthaften des Alltäglichen? Anna-Lena Daubers Arbeiten verstehen sich als Annäherung an diese Fragestellung und eröffnen Überlegungen zu einer Neuordnung dieses Verhältnisses.
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