Shaping Futures Together
Kunst ermöglicht uns, die Welt gemeinsam zu erforschen. Durch künstlerische Praxis, Zusammenarbeit und das Experimentieren mit Materialien laden unsere Projekte dazu ein, unsere Umwelt, unser Zusammenleben und mögliche Zukünfte neu zu betrachten.
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Wir verstehen Bildung als einen gemeinsamen Prozess des Entdeckens und Forschens – nicht als bloße Vermittlung von Wissen. Unsere Projekte schaffen Räume für Neugier, Beobachtung und Experiment, in denen die Teilnehmenden eigene Fragen, Perspektiven und Arbeitsweisen entwickeln können. Künstlerische Praxis wird dabei zum Werkzeug eigenständigen Denkens und nicht zum Mittel, vorgegebene Ergebnisse zu erreichen.
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Unsere Projekte gehen von Fragen aus, nicht von fertigen Antworten. Wie wollen wir zusammenleben? Wie nehmen wir unsere Umwelt wahr, und wie verändert sie sich? Welche Verantwortung entsteht angesichts ökologischer und gesellschaftlicher Veränderungen? Im künstlerischen Arbeiten mit Materialien, Orten und Alltagsobjekten erkunden die Teilnehmenden Werte, Beziehungen und mögliche Zukünfte.
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Inspiriert von relationalen Ansätzen des Wissens und gemeinsamen Gestaltens verstehen wir Zusammenarbeit als das Zusammenkommen unterschiedlicher Erfahrungen, Disziplinen und Institutionen. Künstler, Schulen, Kultureinrichtungen und lokale Gemeinschaften bringen verschiedene Perspektiven ein, die sich gegenseitig erweitern und bereichern. Durch gemeinsames Arbeiten entstehen neue Räume des Lernens, der Kreativität und gemeinsamer Verantwortung.
2026
Stadt aus Müll (2026)
In Kooperation mit der Anna-Lindh-Grundschule und der Galerie Heinz Galinski. Gefördert durch den Lions Club Berlin-Savigny.
Stadt aus Müll übertrug zentrale Fragestellungen meiner künstlerischen Praxis in einen gemeinschaftlichen Arbeitsprozess mit Schülerinnen und Schülern. Ausgangspunkt waren weggeworfene Alltagsmaterialien und Fundstücke, deren ursprüngliche Funktion durch künstlerisches Arbeiten in den Hintergrund trat.
Durch Sammeln, Beobachten, Experimentieren und Kombinieren entstanden individuelle Skulpturen sowie eine gemeinsame Stadtlandschaft. Dabei wurden die Materialien nicht als Abfall verstanden, sondern als Träger von Form, Struktur und gestalterischem Potenzial.
Das Projekt lud dazu ein, gewohnte Vorstellungen von Wert, Funktion und Materialität zu hinterfragen und den Blick auf die gebaute Umwelt neu zu richten. Die entstandenen Arbeiten wurden abschließend in einer öffentlichen Ausstellung in der Galerie Heinz Galinski präsentiert.
Konzept & künstlerische Leitung:
Anna-Lena Dauber & Sascha Dragicevic